Letters for a Smile

„Warte nicht darauf, dass die Menschen dich anlächeln. Zeig ihnen, wie es geht.“
Astrid Lindgren

Liebe Kinder und liebe Eltern,
 
es ist alles so anders in dieser Zeit. Wir alle können nicht mehr das tun, was uns gefällt.
Alle müssen aufpassen, auf sich und auf Andere.
 
Besonders allein sind unsere alten und pflegebedürftigen Menschen, denn sie können keinen Besuch mehr empfangen. Sie fühlen sich oft einsam, verstehen es vielleicht nicht.
 
Besonders gefordert ist in dieser Zeit das Pflegepersonal, das nicht nur den normalen Pflegedienst leistet, sondern für ihre Bewohner mehr da sind, zuhören, Hände streicheln und trösten.
Vielleicht können wir ihnen zu einem Lächeln verhelfen.
 
Wir wollen Briefe schreiben, dazu ein Bild malen.
 
Vielleicht kannst du in dem Brief erzählen, wie es dir in dieser Zeit geht.
Vielleicht schreibst du einfach eine lustige Begebenheit, die dir zum Beispiel mit deinem Haustier passiert ist.
Vielleicht fragst du die alten Menschen einfach mal, was sie in ihrem Leben alles schon erlebt haben.
Vielleicht möchtest du aber auch ein DANKE an die Pflegekräfte schreiben, die sich jeden Tag um alles im Heim kümmern, obwohl sie ja auch auf sich aufpassen müssen.
Vielleicht schreiben deine Eltern auch einen Brief.
 
Das sind ein paar Gedanken, die dich ein wenig motivieren können, um einen Brief zu schreiben.
Du musst nicht erzählen, wo du wohnst oder deinen Nachnamen schreiben. Kannst es aber tun, wenn es dir wichtig ist.
Der Brief soll mindestens 5 Sätze enthalten und schön gestaltet sein. Du steckst ihn dann in einen Umschlag. Vorne auf dem Umschlag schreibst du dann nur drauf, ob dein Brief für einen Bewohner oder eine Pflegekraft ist.
Den Brief gibst du in der Schule ab. Wir sammeln diese Briefe und bringen sie an die Wohnanlage Löwen in Dauchingen und an das Franziskusheim in Schwenningen.
 
  Ein Stück Menschlichkeit an die Menschen, die jetzt oft alleine sind.
 
  Ein kleines Danke an alle Menschen, die jeden Tag für Andere da sind.
 
  Ein gutes Gefühl für dich, etwas getan zu haben, was Andere lächeln lässt.
 
  Ein gutes Gefühl wahrzunehmen, weshalb wir gerade nicht in die Schule gehen können,
  uns nicht mit anderen treffen und spielen können, unseren Hobbies nicht nachgehen
  können.