Vom Ich zum Du zu Wir

Sie war besonders unsere Woche der Gemeinschaft in der besonderen Zeit.
Doch gerade darum erschien es uns sehr wichtig, die traditionelle Woche der Gemeinschaft stattfinden zu lassen, wenn auch mit einem anderen Konzept.

Unser Thema „Vom Ich zum Du zum Wir“ ist bei den Schülern sehr gut angekommen.
Die Kinder beschäftigten sich mit dem eigenen ICH. Was macht mich aus, was kann ich besonders gut.
Wie wichtig bin ich in der Gemeinschaft? Brauche ich die Gemeinschaft?
 
Wie kann ich mich einbringen in das Gefüge der Klasse und in meiner Schule.
Wenn es mir gut geht, kann ich besser auf Andere achten.
 
Diese Überschriften wurden in den einzelnen Klassenstufen auf unterschiedlichste Weise beleuchtet, bearbeitet und viel ausgetauscht.
 
Glückliche Kindergesichter in diese Woche waren keine Seltenheit.
Jedes Kind hat auf diesem Weg seinen Platz gefunden, war wichtig, bekam Zustimmung der anderen.
 
Da wir diese Woche nicht zusammen gestalten konnten, hat jede Klassenstufe sich etwas Besonderes überlegt, was sie den anderen Klassenstufen schenken wollten. Es war ein Miteinander auf eine andere Art, aber getragen von ganz viel Lachen, Gemeinschaftsgefühl und „Danke“ sagen.
 
Die Klasse 1 überraschte alle mit einem grünen, freundlichen Kobold, dem „WIR“, der jetzt in allen Klassen hängt.
 
Die Klasse 2 hat ein Video gestaltet mit dem Hintergrund: Was macht mich besonders? Dazu kamen auch lustige, kurze Witze. Dieses Video wurde allen Klassen vorgestellt.
 
Die Klasse 3 knüpfte für alle Schüler Freundschaftsbänder, die jeden Freitag getragen werden sollen. Es soll an Gemeinschaft erinnern.
 
Die Klasse 4 erstellte Karten mit Figuren von Astrid Lindgren und mit einem
Spruch beschrieben, der das Gefühl der Zusammengehörigkeit nochmals verstärkte.
 
Das Konzept jeder für sich in seiner Klasse, ist dank der vielen Ideen eine gelungene Gemeinschaftserfahrung geworden.

Text: Monika Hirt

(Erstellt am 21. Dezember 2020)